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Unsere Aktionen

Unsere Aktionen
UNSERE VERANTWORTUNG

UNSERE SOZIALE VERANTWORTUNG

Nachhaltigkeit gehört zu TUDORs globaler Vision von Verantwortung. Jenseits der reinen Uhrenherstellung ergreifen wir in allen unseren Geschäftsbereichen Maßnahmen, um negative Auswirkungen zu reduzieren und positive Beiträge zu fördern. Dazu gehören zum Beispiel die Auswirkungen unserer Aktivitäten auf die Umwelt, unser soziales Engagement, die Einbeziehung unserer Teams und die Art und Weise, wie wir unsere Unternehmenspolitik gestalten und mit unseren Partnern zusammenarbeiten. Dieser umfassende Ansatz basiert auf konkreten, einheitlichen und fortschrittlichen Initiativen, die im gesamten Unternehmen umgesetzt werden.

Seit 2023 setzen wir uns für eine Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks ein. Dies stellte den Ausgangspunkt für unsere Strategie dar, die mittlerweile jede Abteilung unserer Firma umfasst. Wir verfolgen jedoch einen noch viel umfassenderen Ansatz. Unser Ziel ist es dabei, diese Strategie auf alle Auswirkungen im Zusammenhang mit unseren Aktivitäten auszuweiten.

Klima-Fahrplan

Ein wissenschaftlich begründetes Ziel

Um aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen, haben wir uns ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: die Validierung unserer Ziele zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen durch die Science Based Targets initiative (SBTi). Diese unabhängige internationale Organisation stellt sicher, dass sich unsere Aktionen im Einklang mit den wissenschaftlichen Empfehlungen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 2 °C (idealerweise 1,5 °C) befinden. Daher haben wir konkrete Ziele für unseren CO₂-Fußabdruck entwickelt:

• Direkte Emissionen im Zusammenhang mit unseren Standorten und Ausrüstungen (Bereich 1)
• Indirekte Emissionen im Zusammenhang mit der Stromerzeugung (Bereich 2)
• Weitere indirekte Emissionen, die vor allem im Zusammenhang mit der Beschaffung von Materialien, dem Transport und der Verteilung stehen – diese machen die große Mehrheit unseres CO₂-Fußabdrucks aus (Bereich 3)

Wichtige Zahlen: 2024 wurde unser „Klima-Fahrplan“ offiziell von der SBTi genehmigt. Er sieht vor, bis 2030 die Emissionen in den Bereichen 1 und 2 um 42 % und die Emissionen im Bereich 3 um 25 % Vergleich zum Jahr 2021 zu reduzieren.

Plan der SBTi

Der entscheidende Einfluss von Gold auf unseren Fußabdruck

Erste Analysen haben ergeben, dass die Mehrheit der Kohlenstoff­emissionen mit dem Abbau und der Verarbeitung von Gold verbunden ist, einem Material, das häufig in der Uhrenindustrie verwendet wird. Diese Feststellung führte dazu, dass wir unsere Maßnahmen auf Bereiche konzentrieren konnten, wo unsere Verantwortung am größten ist und die potenziellen Auswirkungen am stärksten sind.

Wichtige Zahlen: Bis 2024 haben wir hauptsächlich herkömmliches Gold verwendet. Aufgrund von Problemen mit dessen Rückverfolgbarkeit gehen wir nun vorsichtig vor und berechnen den CO₂-Fußabdruck dieses Goldes so, als würde es aus industriellen Minen stammen, was die größten ökologischen Auswirkungen hat.

Klima-Fahrplan

Ein Plan zur Reduzierung unseres Fußabdrucks

Wir haben einen Klima-Fahrplan mit unseren Prioritäten, Aktionen und einem Zeitplan erstellt, der unsere gesamte Wertschöpfungskette umfasst – von der Produktion über die Verteilung, Beschaffung und Energiegewinnung bis zu Geschäftsreisen. Dieser konkrete, abteilungs­übergreifende Plan für alle Aktivitäten von TUDOR soll uns kurz-, mittel- und langfristig bei der kompletten Neugestaltung unserer Prozesse helfen.

Wichtige Zahlen: Unser 2024 eingeführter Klima-Fahrplan umfasst vier wesentliche Abschnitte: Produkt, Energie, Transport und Sonstiges (keine Produkte). Das Ziel ist es dabei, unsere Kohlenstoffemissionen bis 2023 für die Bereiche 1 und 2 um 42 % und für den Bereich 3 um 25 % im Vergleich zum Jahr 2021 zu reduzieren.

Plan der SBTi

Förderung einer Kultur der Nachhaltigkeit und Ermutigung unserer Mitarbeitenden, aktiv zu werden

Wir glauben daran, dass ein Übergang zu nachhaltigeren Praktiken von Wissen und kollektivem Engagement abhängt. Aus diesem Grund haben alle unsere Mitarbeitenden an den Seminaren „Climate Fresk“ und „MyCO₂“ teilgenommen. Diese Schulungen zur Sensibilisierung haben jedem Teilnehmenden ein besseres Verständnis von Umweltproblemen sowohl für die Firma als auch für die Gesellschaft als Ganzes vermittelt. Zusätzlich dazu wurden maßgeschneiderte Weiterbildungen für die Transformation aller unserer Abteilungen eingeführt – vor allem für die Themen ethische Beschaffung, Ökodesign und Integration von Nachhaltigkeitskriterien in unsere Geschäftstätigkeiten seit 2024. Darüber hinaus entwickeln wir ein gruppenweites, abteilungsübergreifendes Schulungsprogramm zu wichtigen Herausforderungen bei der Nachhaltigkeit, die das Unternehmen betreffen. So soll sichergestellt werden, dass diese Probleme in allen Unternehmensbereichen angegangen werden. Diese seit 2025 existierenden Programme werden schrittweise umgesetzt. Sie finden auch 2026 und 2027 statt und werden sich mit der Zeit weiterentwickeln. Mithilfe dieser Initiativen wird eine gemeinsame Kultur gefördert, die zu mehr Wissen, Verantwortung und Engagement führt.

Wichtige Zahlen: Über 85 % der Mitarbeitenden von TUDOR und Kenissi wurden zwischen 2023 und 2025 geschult.

Klima-Fahrplan

Erste Schritte zu verantwortungsvolleren Veranstaltungspraktiken

Bei unseren Sponsoring- und Veranstaltungs­aktivitäten sollen künftig ethischere Praktiken im Vordergrund stehen. Dazu gehören eine Beurteilung der ökologischen und sozialen Auswirkungen, die Identifizierung von Verbesserungs­möglichkeiten und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Veranstaltern für langfristige Erfolge. Erste Initiativen dazu gab es 2025 beim Giro d'Italia – der von TUDOR gesponsert wird – und bei der führenden internationalen Uhrenmesse Watches & Wonders, bei der TUDOR zu den Ausstellern gehört. Wir arbeiten an der Weiterentwicklung dieser Initiative, die zu unserem Ansatz gehört, bei allen unseren Aktivitäten einheitlich vorzugehen und die positiven Auswirkungen unserer Projekte zu fördern.

Plan der SBTi

Förderung ethischer Unternehmenspraktiken

Wir haben für unseren Ansatz Richtlinien entwickelt, die uns bei der Umsetzung unserer Projekte und der Initiativen unserer Partner helfen sollen: einen Verhaltenskodex (2024), eine Charta für nachhaltige Entwicklung (2023) und eine Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung (2025). In diesen Dokumenten sind die ethischen, sozialen und ökologischen Bedingungen für unsere Aktivitäten und Geschäftsbeziehungen festgelegt. Darüber hinaus stellen sie einen Rahmen für deren einheitliche Umsetzung über unsere gesamte Wertschöpfungskette hinweg dar.

Tudor und Nachhaltigkeit

TUDOR Nachhaltigkeitsbericht 2025